Kerns - aus dem Leben eines Drillings

Dissertationen an der Bar

Der folgende Text ist während des Schreibworkshops in Bielefeld im Rahmen des Böll-Seminars „erfolgreich promovieren“ entstanden.

Aufgabe: Stellt euch vor, eure Dissertationsprojekte sitzen nach einem langen Schreibtag an der Bar und unterhalten sich über ihre Schreiber/innen. Was würde deine Dissertation wohl über dich sagen?
Ihr könnt z.B. so einsteigen: „Ich werde von … geschrieben. Ich kann und möchte von keiner anderen Person geschrieben werden, aber ich habe es auch nicht immer leicht mit meiner Autorin. Deshalb bin ich froh, dass ich mich jetzt mal aussprechen kann…“
Ihr habt 10 Minuten Zeit.

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Nur noch wenige Türchen…

… dann sind die diesjährigen Adventskalender Geschichte.

Dieses Jahr habe ich für meine Schwestern jeweils einen Kalender gebastelt – einer für „alle Fälle“ und einer, passend zur Adventszeit, zum Backen. Seht hier, wie sie entstanden sind:

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Wieder heißt es Abschied nehmen

17. Dezember 2016 – vor zwei Jahren hatte ich meinen Ausstand am Umwelt-Campus, vor zwei Tagen meinen letzten Arbeitstag als WHK an der GradSchool der Leuphana. Abschied-nehmen habe ich noch nie gemocht, auch wenn es kein wirklicher Abschied von der Uni ist (ich promoviere ja noch ;)), so dennoch von lieben Kolleg*innen. Naja, wir werden auch so in Kontakt bleiben, über FGV, Promotionsvertretung und GradSkills. Einfach sehen, was kommt.

So wie vor zwei Jahren gab es auch an diesem letzten Arbeitstag zunächst Kuchen in kollegialer Runde und dann die große Mitarbeiterfeier.

Garten – Schnecken – Hut – Kuchen

Es war einmal ein Kulturgarten-Plenum, bei dem darüber gesprochen wurde, wie wir denn die Schnecken im Garten auf möglichst natürliche Art los werden können. Eine Lösung haben wir nicht gefunden, wohl aber eine mutige Person, die sich um diese Angelegenheit kümmern wollte. Bedingung: sie hätte gern einen Schnecken-Hut als offizieller Schneckenbeauftragter.

Leider vergas ich – hätten wir es doch besser ins Protokoll geschrieben – meine Zusage einen solchen Hut zu basteln. Das fiel jetzt wieder ein. Und da ich jetzt (bzw. vor 10 Tagen) für das Laternen-Fest eh einen Kuchen backen wollte, wurde es eben ein Schneckenhutkuchen. Die Kuchen mit einer „Geschichte“ dahinter sind mir noch immer die liebsten!

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Was es mit dieser „ideellen Förderung“ auf sich hat

Promotionsstipendien. Finanzielle Förderung muss nicht weiter erklärt werden, aber ideell? Das umfasst bei den Böllies ein umfangreiches Angebot an Workshops, Veranstaltungen, Seminaren, AGs und anderen Treffen. Wenn ich so nach einem Jahr Förderung abwäge, ob ich persönlich dafür die lästige Krankenversicherungsfrage in Kauf nehmen würde, ist meine Antwort: Ja! Schöner wäre natürlich, wenn die Promovierende mit Stipendium einen anderen Status in Sachen Krankenversicherung hätten – aber das ist ein anderes Thema. Mich beschäftigt es ab nächstem Jahr, weil dann meine WHK-Stelle Ende des Jahres leider ausläuft. Aber auch die „Besserstellung der Doktoranden“, die es durch die Gesetzesänderung im März geben soll(te), soll hier nicht diskutiert werden. Das sind Themen für hochschulpolitische Aktivitäten, mit denen ich mich vielleicht bald mehr auseinandersetze (Ende November ist Wahlzeit). Wenn sie zu einem Blog-Thema werden (wenn überhaupt), dann erst, wenn ich mich mehr auskenne!

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Vom Wissen zum Handeln

Oder auch: Willkommen zurück im Studentenleben 🙂 Als Promovierende haben wir in den letzten Jahren umfangreiches Wissen zu den verschiedensten Themen gesammelt – überwiegend Theorie, wenig Praxis. Das Angebot in Bochum für ein Weiterbildungsstudium für Promovierende, die nach ihrer Promotion in die Wirtschaft wollen (mehr dazu auf der Website des RUBIGM), klang spannend. Ob ich das will, weiß ich noch nicht, aber ich könnte es mir vorstellen. Heute war der 3. Seminartag (von insgesamt 16, jeweils Freitag/Samstag).

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Verkehrte Welt: Leise rieselt der Schnee

  1. Im letzten Winter erreichten mich die ersten Schnee-Fotos aus Rheinland-Pfalz, ich warf einen Blick aus dem Fenster und entdeckte hier im Norden maximal Puderzucker. 2016 Schnee in Lüneburg und noch keiner in Kausen, Maischeid oder Birkenfeld! Und was zuerst so scheint als sei es eben doch nur Wasser und löse sich bald wieder auf, hält sich tapfer zwei Tage als geschlossene Schneedecke (die menschlichen Einwirkungen mal außen vor gelassen) und sogar noch paar Tage später an einzelnen Stellen, um der Stadt ein winterliches Flair zu verleihen. Schön!
  2. Erst färben sich die Blätter an den Bäumen, dann fallen sie zu Boden und werden irgendwann von Raureif oder Schnee bedeckt. 2016 finden sich an verschiedenen Stellen kuriose Begebenheiten von grünen Blättern, die auf weißem Schnee liegen. Es scheint als ob der Wintereinbruch nicht nur uns sondern auch die Bäume überrascht hat.

Hier ein paar Eindrücke vom ersten Schnee im Winter 2016/17 – denn er ist eben doch immer wieder etwas besonderes!

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Karriere

Karriere ist, wenn du deine Interessen und deine Arbeit miteinander verbinden kannst

Nicht der Artikel auf ze.tt, aus dem das Zitat stammt, hat mein Interesse geweckt, aber das Zitat gefällt mir sehr gut. Scheint so als mache ich gerade Karriere 😉

Zitate aus einem Schreibworkshop

  • Wer an einer Dissertation arbeitet, hat es mit zahlreichen Anforderungen zu tun. Viele davon sind unklar.
  • Jede veröffentlichte Dissertation wird durchschnittlich von 1,3 Menschen gelesen.
  • Schreiben ist chronisch ineffizient! Weil Schreiben auch gleichzeitig Denken ist.
  • Schreiben ist wie Joggen: jeden Tag eine Stunde, dann gewöhnt sicher der Körper irgendwann dran… anfangs kostet das ganz schön Überwindung. Es gilt eine „Bürojob-Mentalität“ zu entwickeln: anfangen und dann auch Feierabend machen! Die Diss arbeitet dann oft von selbst weiter… auch beim Drübernachdenken. Die Diss braucht Atempausen. Daher: mach mal den Beamten – mach es einfach (schreiben).
  • Probleme und Stockungen sind die Regeln, nicht die Ausnahme.
  • Ein Kopf weiß manchmal mehr als die Hände ihm zutrauen.
  • Texte sind chronisch unfertig.
  • Texte sind das Ergebnis handwerklicher Tätigkeit, keine Zauberei.
  • „Gras wächst nicht schneller, wenn man dran zieht.“ (Afrikanisches Sprichwort)
  • „Die Muse küsst, aber sie muss dich beim Arbeiten erwischen.“ (Ralf Langwost, Kreativtrainer)

Von allem etwas

Zeit an der frischen Luft verbringen – Geburtstag feiern bei Kaffee & Kuchen – ein Sonntag-Film am Samstag-Abend – am Schreibtisch sitzen und an der Auswertung der Umfrage arbeiten – mit Freundinnen auf einen Tee treffen und quatschen – mit der Schwester austauschen – ein bisschen Freelancer – ein bisschen Ehrenamt.

Klingt auf den ersten Blick nach einem ganz schön voll gepackten Wochenende. Auf den zweiten Blick ist es eine gute Mischung, die das Gefühl gibt etwas getan und trotzdem entspannte Tage gehabt zu haben. Ich wage sogar zu behaupten, dass mir das Wochenende in Lüneburg genauso gut getan hat wie das letzte: Wellness in Frankfurt mit einer lieben Freundin und es sich einfach mal zwei Tage gönnen den Alltag auszublenden.

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