Kerns - aus dem Leben eines Drillings

EnviroInfo 17 III: Abschluss und bis zum nächsten Jahr #Erinnerungen

Kaum hat sie angefangen, ist die EnviroInfo-Konferenz für dieses Jahr auch schon vorbei. Nach den beiden Keynotes am morgen, fanden ConverStations statt. Ich mag das Format nach wie vor, auch wenn es weniger passiv ist, aber gerade das bringt ja auch den Austausch voran 😉

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EnviroInfo 17 II: Warum auch nicht mal etwas Neues? #SessionChair

Eigentlich dachte ich, dass ich die Konferenz ab dem 2. Tag genießen kann. Genießen in dem Sinne, dass alle aktiven Aufgaben erledigt sind und man passiv den anderen und ihren Vorträgen lauschen kann. Aber dann gab es kurzfristig Änderungen im Programm und ich wurde gefragt, ob ich den einen Main Track als Session Chair moderieren kann. Da ich mich freute, dass man mir das zutraute, sagte ich natürlich zu 🙂 So viel zu „alter Hase„.

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EnviroInfo17 I: „Tag der jungen Leute“ #PhD

Der erste Tag der diesjährigen EnviroInfo, welche in Luxemburg stattfand, stand für mich „im Zeichen der jungen Leute“: Gemeinsam mit Doktoranden der HTW Berlin und der Hochschule Hannover hatte ich den PhD Workshop organisiert.

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Mit Rad im Fernverkehr – bahncomfort ist anders.

Ich liebe es ja mit der Bahn zu fahren – aber mein Rad werd ich so schnell nicht mehr im Fernverkehr mitnehmen! Es mag eine Verkettung unglücklicher Umstände gewesen sein, aber das ändert nichts daran, dass es umständlich ist.

Mein erster Versuch der Fahrrad-Mitnahme scheiterte daran, dass im IC alle Fahrrad-Plätze belegt waren. Okay, an einem Sonntag in der Ferienzeit und der Zug fuhr nach Sylt. Dafür hab ich verständnis. Ich wusste, dass es sinnvoll ist mindestens am Tag vorher zu reservieren – das geht aber leider nicht online oder nur in Verbindung mit einer Fahrkarte. Die brauch ich nicht als BahnCard100-Fahrerin.

Für die nächste Fahrt hab dem Fahrrad also frühzeitig einen Platz reserviert (witzig, dass mein Rad Zugbindung hat, ich selbst aber nicht :)). Ging ohne Probleme, ein IC an einem Dienstag.

Erster Teil der Strecke im Regionalexpress, Umstieg in Gießen mit gutem Zeitpuffer, alles kein Problem. Die geänderte Wagenreihenfolge hatte ich wahrgenommen, mich im entsprechenden Gleisabschnitt aufgehalten. Auch die Durchsage bestätigte, dass das Fahrradabteil sich in Abschnitt A befünde. Jetzt noch die Treppen hoch, rein in den Zug, geschafft. Der nachfolgenden Radfahrerin mit angepackt. Super. Aber mein reservierter Platz ist belegt?! Was ist da passiert? Der Schaffner wusste Bescheid: „Sie hätten vorne im Zug einsteigen müssen, ich hab Sie gesehen, aber Sie waren zu schnell“. Na, wer kann auch ahnen, dass es zwei Fahrrad-Abteile gibt?! Und dann auch noch mit Wagennummer 6 und 16. Er zählte durch, kontrollierte die folgenden Reservierungen und teilte mir dann mit, dass es vom Platz her nicht passt und ich beim nächsten Halt tatsächlich umsteigen musste… für seine Mühe bin ich ihm trotzdem dankbar.

Nächster Halt, der Zug steht, die Türen lassen sich öffnen – aber vor der Tür des Fahrradwagens ist kein Bahngleis, das endet schon früher. “ Da hat der Zugführer sich leider etwas verbremst. Nehmen Sie die nächste Tür.“ Wie gut, dass ich dafür mit Rad durchs Abteil musste – mein Lenker war leider zu breit, gemeinsam mit dem Rad passte es nicht. Danke an den Herren, der kurzerhand das Rad vorn anpackte, es gemeinsam durch den Zug trug und mir anreichte, nachdem ich ausgestiegen war.

Und dann: Sprint den Zug entlang, alle Schaffner warteten – freundlich und auskunftsbereit, denn die Wagenreihung war nicht etwa sinnvoll sortiert. Hochgehoben, reingehieft, außer Atem und – ich hatte es schon geahnt – mein reservierter Fahrradplatz war einer zum Hochhängen. Da bekam ich mein Rad beim besten Willen nicht alleine hoch, denn die nebenliegenden waren belegt, mir fehlte die Kraft. Schließlich fuhr mein Rad an einem anderen Platz mit, an das ich es gemeinsam mit dem nächsten Schaffner gehängt hatte.

„Wer mit dem Fahrrad Bahn fährt, braucht am besten einen Helfer dabei“ (sagte der Radfahrer, der sein Rad kurz vor Marburg mit all seinen Taschen und Utensilien bestückte und ebenso dumm drein schaute als kein Bahngleis vor der Tür auf uns wartete).

Wie gut, dass ich an dem Tag wieder sprechen konnte. Am Tag vorher hatte ich keine Stimme, da hätte ich nicht mal nach Hilfe fragen können.

pmdd: Heute mit mehr als einem Foto

Den 23. „Picture my Day Day“ (pmdd) hatte ich mir extra in den Kalender eingetragen, damit ich ihn nicht – wie seinen Vorgänger – vergesse. Hat funktioniert! Eingeladen hatte Nils Snake und ich habe viele Fotos gemacht 🙂 Nur die Fotos vom Kaffee fehlen, wie ich beim Durchsehen feststellte, dabei gehört eine Tasse Kaffee traditionell zum Tag am UCB dazu. 😉 Vorausgesetzt, die lieben Kolleg*innen sind auch vor Ort für den gemeinsamen Gang zur Kaffeeküche (war erfüllt). Den Picture-Day habe ich also, wie schon meinen ersten pmdd, an meiner „alten“ Hochschule, dem Umwelt-Campus Birkenfeld, verbracht.

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Verständnisvolle Pflanzen

Die Pflanzen auf meinem Balkon sind dieses Jahr wirklich nachsichtig mit mir. Während meine Tomaten es mir im letzten Jahr sehr übel nahmen, dass ich so gerne und viel unterwegs bin (und sie es an ihrer Wasserzufuhr zu spüren bekamen), sind Kürbis Max und Gurke ohneName nachsichtiger. Jaaaa das mag auch an den Pflanzenarten liegen, aber trotz Bio Leistungskurs und Kulturgarten-Aktivitäten würde ich mich nicht zu Expert*innen für Pflanzen oder Personen mit grünem Daumen zählen.

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ICT4S Summerschool: Netzwerk, Paper, Leiden

Statt einer Konferenz „ICT 4 Sustainability“ war dieses Jahr zu einer Summerschool für Nachwuchswissenschaftler*innen nach Holland eingeladen. Veranstaltungsort: Leiden, Südholland.  Statt Leiden erwartete uns eine Woche voller Austausch, Ideen und Input. Während am ersten Tag das Kennenlernen und sich vernetzen im Vordergrund stand, wechselten sich an den darauf folgenden Tagen Vorträge und Arbeitsgruppen ab.

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Geburtstagskuchen für einen Musiker

30. Geburtstag in der Familie, das heißt: Backen in Mamas Küche! Ist schon eine andere Ausstattung als in meiner WG-Küche 😉 Für den Orgel-Spieler und Trompeter war das Motiv schnell gefunden: Ein Geburtstagskuchen mit Notenschlüssel, Noten und Tastatur!

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HOME. Ein abendfüllendes Thema

Home – Heimat – Zu Hause. Was heißt das eigentlich? Was macht den Ort aus, den wir „zu Hause“ nennen? Ist es wirklich der Ort oder sind es vielleicht doch eher die Menchen, die an einem Ort sind? Persönlich denke ich bei dem Begriff auch immer an „Kindheit“, „Erinnerungen“, …

Eine Veranstaltung zum Thema HOME fand vor ein paar Tagen in Lüneburg statt. Es wurde gesungen, Gedichte vorgelesen, sich über Fragen und dem Verständis von Heimat – HOME ausgetauscht. Das alles in einer offenen, wohlwollenden, entspannten Atmosphäre ehrlichen Interesses. Noch dazu multikulturell: deutsch, arabisch, englisch.

Heimat ist das, was gesprochen wird. (Herta Müller)

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Sind Sie auch Lehrerin?

Nein, bin ich nicht. Aber auch so hatte ich jetzt die Gelegenheit eine Woche lang wieder zur Schule zu gehen. Mein Fazit: anstrengend, aber toll! 🙂 Der Raiffeisen-Campus Dernbach, privates Gymnasium im Westerwald, wurde für einen Tag zur Hochschule (Schulfest = Hochschultag). Aus Lernerinnen und Lernern wurden Junior-Profs, Verwaltungsangestellte und Mensa-Team , das Lehrerkollegium erschien in „Studentenklamotten“, statt Klassenzimmern gab es Workshop-Räume und Prüfungsamt. Verkehrte Welt? Vielleicht. Verkehrt würde ich es aber nicht nennen, dass die Kids so die Chance hatten ihre Themen zu präsentieren, ihre eigenen Workshops zu entwickeln, den Gästen ihr Wissen zu vermitteln.

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