Kerns - aus dem Leben eines Drillings

Wenn Zeitpläne fix wären…

… wäre ich jetzt in Spanien! Beim Sortieren meiner Blättersammlung entdeckte ich einen Zeitplan, den ich während eines Workshops „Professionelle Methoden für Antrags- und Projektmanagement“ im Rahmen der informatica feminale 2015 erstellt habe. Spannend! Demnach sollte ich meine Diss quasi fertig haben, mich im Forschungssemester in Spanien befinden und Ende des Jahres meine Promotion abschließen. Wie doch die Zeit vergeht…

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Taufe: Mein erstes Patenkind :)

Gestern war Taufe – ganz klar, dass ich die Gelegenheit nutzte eine Torte zu backen. Der Name des Täuflings machte es nicht schwer ein passendes Motiv zu finden. So modellierte, backte und dekorierte ich um abschließend das ganze Werk in die Hauptstadt zu transportieren. Erfolgreich! Beim Grillen & Chillen an einem herrlichen sonnigen Sonntag wurde sie von Familie und Freunden verspeist. Das mag ich an Kuchen: sie stehen nicht rum und es kann immer wieder neu gebacken werden.

Und hier – wie immer – die Entstehungs-Foto-Story:

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Mit Kaffee & Tomaten zur Promotion

Was haben Kaffee und Tomaten gemeinsam? Und dann auch noch mit Promovieren zu tun? Beide helfen, um ins Schreiben zu kommen! Mir zumindest. Kaffee ist klar, das hilft bei langen Texten, um wach zu bleiben… das meine ich hier aber nicht direkt. Die beiden Methoden (man könnte auch Tipps sagen) habe ich in Schreibworkshops kennengelernt:

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Wenn gestern heute wäre #pmdd22

Oh nein! Es war „Picture my day Day“ und ich habe zu spät davon gelesen! Zu schade, das hätte mein 4. pmdd werden können. Aber so – einen Tag zu spät – muss ich feststellen, dass ich am Picture-Day (dieses Mal organisiert von Fried Phoenix) nur ein Foto gemacht habe: als ich in unserer WG-Küche einen kleinen Garten entdeckte (der wie ich inzwischen herausgefunden habe unserer Nachbarin gehört und daher nur zu Besuch ist).

Picture Day: das einzige Foto meines Tages

Beim nächsten Mal wieder dabei… andere haben ihren Tag sehr wohl bildreich dokumentiert.

BigFood & SnackBar oder: Geschäfte machen zu Schulzeiten

Zitat aus  dem Zeugnis der Schülerinnenfirma „Bigfood“ der Schönstätter Marienschule Vallendar:

Durch ihre Tätigkeit hat sie zusätzliche Qualifikationen erworben, die ihr für ihr zukünftiges Berufsleben sicher hilfreich  sein werden, weil sie durch ihre Erfahrung die zu lernende betriebswirtschaftliche Theorie bereits mit dem  Mikrokosmos einer Kleinst-Firma verbinden werden kann.

Jetzt – gut 10 Jahre nachdem uns „Miteigentümerinnen der Schülerinnenfirma“ (oder einfacher ausgedrückt: Mitgliedern des  Schulkiosk-Teams)  das Zeugnis verliehen wurde – würde ich rückblickend sagen: da ist viel Wahres dran!

Und: diese Möglichkeit zur Qualifikation sollte auch  bei heutigen Schülerinnen und Schülern gegeben sein! Toll, dass meine Schwester die Idee mit in ihr eigenes Lehrerinnendasein übernommen hat und finanzielle Bildung, Snackbar  und Wirtschaft-praktisch-lernen  noch ausbauen möchte. Das verdient Unterstützung:  >>> Jetzt abstimmen für den Raiffeisen-Campus beim Preis für finanzielle Bildung. <<< Danke 🙂  Vielleicht ist sie heute, nach Finanzkrise & Co, sogar noch wichtiger als für uns „damals“.

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Kompetenzen einer Promovierten

Nachdem ich mich letzte Woche am Montag und am Freitag mit Kompetenzen, die während einer Promotion ausgebildet werden (können) beschäftigte, möchte ich diese neuen, ermutigenden Erkenntnisse teilen. Warum? Promovieren, Doktortitel, Wissenschaft – das alles mag vielleicht hochkomplex und womöglich kompetent erscheinen. Danach gefragt, was denn die Promotion einem gebracht hat, fällt es  dennoch vielen schwer ihre eigene Leistung auch anzuerkennen. Insbesondere dann, wenn sie raus aus der Wissenschaft wollen. Plötzlich erscheinen all diejenigen, die in den Jahren, in denen wir noch so rumdokterten, wesentlich erfahrener und kompetenter. Sind sie sicherlich in vielerlei Hinsicht auch.

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Zwei mal nicht eingeladen

… und trotzdem nahm ich an beiden Eröffnungsveranstaltungen des neuen Zentralgebäudes an der Leuphana teil: 1. Als FGV Promotion hatten fünf von sechs Personen eine Einladung zum offiziellen Festakt zur Eröffnung des teils umstrittenen und dennoch beeindruckenden Gebäudes bekommen. Ich nicht. Meine einzige Erklärung: ich habe kein Postfach an der Uni. Darin unterschied ich mich von den anderen. Dank gutem Netzwerk habe ich auch so von der Einladung erfahren und konnte mich anmelden. 2. Paar Tage später wurden die Mitarbeitenden der Uni zur Eröffnung eingeladen. Stipendiaten sind nicht auf den Mitarbeiter-Verteilern. Da ich vorab ein Treffen mit Vertretungen des Mittelbaus (die sind wir als FGV und PV dann ja doch) hatte, schloß ich ich den „wahren“ Mitarbeiter*innen an und ging zur zweiten Eröffungsfeier. Schon aus Prinzip. Andere gingen aus Prinzip nicht. Mir war „nimm die Chancen, die du bekommst“ wichtiger als ein Trotz – verstehen kann ich aber auch diejenigen, die wegblieben.

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Eine gute Mischung

Eine Woche voller mit ehrenamtlicher Aktivitäten und Begegnungen mit faszinierenden Menschen liegt hinter mir, interkulturell noch dazu.  Community Organizing,  Willkommensinitiative, MOSAIQUE und Kulturgarten gestalteten meine Abende.  Und ich stellte fest: auch eine Stadt – zumindest so eine wie Lüneburg – kann ein Dorf sein.  Bist du irgendwo engagiert, triffst du mit  jemanden, der auch ehrenamtlich aktiv ist, habt ihr bestimmt mindestens eine gemeinsame Bekannte .

Die Tage  habe ich diese Woche vor allem dafür genutzt an einem Konferenzbeitrag zu schreiben 🙂 Denn im Herbst stehen wieder – ganz traditionell – die wissenschaftlichen Zusammenkünfte der Umweltinformatiker*innen an. Dieses Jahr bin ich an der Organisation von zwei Workshops beteiligt. Mein eigenes Paper zum Doktorandenworkshop während der EnviroInfo in Luxemburg nimmt nach und nach Form an.

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Sonntag

Ein verregneter Sonntag. Eine leere WG.  Eine Straße, auf der sogar Sonntags so viele Autos fahren, dass ich mir nie hätte vorstellen können mal dort zu wohnen. Zwei Konferenzbeiträge, die  geschrieben werden wollen.  Zwei Filme habe ich mir heute schon angeschaut. Zwei Stunden war ich spazieren. Es ist Sonntag, ich habe einen ganzen Tag nichts vor und könnte die Zeit so gut nutzen um zu schreiben. Wenn mir nicht die Motivation fehlen würde. Wenn ich mich überwinden könnte anzufangen.  Ja, es ist Sonntag und ich könnte auch einfach meine Blumen umtopfen, einen Kuchen backen, Wäsche waschen, einen Kaffee trinken gehen. Und doch kann ich mich auch dazu nicht aufraffen. Promovierende könnten immer schreiben, Studierende immer lernen, Selbstständige immer arbeiten. Ich mag es zu promovieren und frage mich an solchen Tagen trotzdem, ob es nicht schön wäre einen Job mit festen Arbeitszeiten, Feierabend, Wochenende (ohne schlechtes Gewissen) zu haben. Würde aber auch eine ganze Menge Freiheiten kosten.

Eine Chance gebe ich dir noch, liebe Doktorarbeit. Revolverheld an. Word öffnen. Schreiben.

Heute hier, morgen dort

Meine Reisemarathons zu Zeiten der Umweltinformatik-Konferenzen im Herbst (wie im Jahr 2015 und 2016) habe ich mit meiner Nord-West-Süd-Deutschland-Tour Ende Januar / Anfang Februar  toppen können. Und war anschließend froh 5 Tage am Stück daheim zu sein – so lange wie bisher noch nie in 2017. Dass das die Ausnahme und nicht die Regel wird, habe ich mir aber fest vorgenommen. Nichtsdestotrotz sitze ich jetzt im Zug, um wieder in den „Süden“ zu fahren. Dank WIFIonICE nutze ich die Zeit zu bloggen. Ja, ich habe entdeckt, dass „immer online“ zwar ablenkt, aber eben auch genutzt werden kann. Konzentriert arbeiten werde ich dann nach meinem Umstieg in den IC bzw. RE 🙂

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