Kerns - aus dem Leben eines Drillings

„Immer, wenn ich anfange zu arbeiten…

… muss ich erst mal etwas essen!“ Manche Aussagen sind einfach zu gut als dass sie nicht festgehalten werden sollten 🙂 Das Zitat stammt von einer Doktorandin, die mit mir das Workshop „Endlich anfangen?! Vom Forschen zum Schreiben.“ besucht hat. Und tatsächlich würde auch ich da einen Zusammenhang zwischen „arbeiten“ und „naschen“ sehen.

In dem Workshop wurden paar interessante Methoden zum Schreiben bzw. um eben damit anzufangen vorgestellt:

  • Lass deinen Text, an dem du gerade schreibst (bzw. schreiben solltest) zu Wort kommen und schreib auf, wie es ihm gerade geht! Warum? Um herauszufinden, wo es klemmt und dem entgegenwirken zu können.*
  • Aufschreiben ohne den Stift abzusetzen (Brainwriting) und all das notieren, was einem durch den Kopf geht. Warum? Um das flüssige Schreiben zu trainieren, Gedanken „los“ zu werden, … und am Ende eines Seminars können die Studies so feststellen, was hängen geblieben ist.
  • says & does: für jeden Absatz eines Textes notieren, was der Absatz sagt, also beinhaltet und ebenso, welche Funktion der Absatz hat. Warum? Um festzustellen, welche Teile ggf. gekürzt werden können, anders angeordnet werden sollten und und und.

Und was habe ich für mich neben den Methoden aus dem Seminar mitgenommen? Den Vorschlag „Writing your Dissertation in 15 minutes a day“ (Buchtitel von Joan Broker, hier ein Kurzreview, mehr zum Thema vom Thesis Whisperer). Ab jetzt wird mind. 15 Minuten pro Tag „promoviert“ und wenn es nur eine Kritzelei der eigenen Gedanken dazu ist. Mal sehen, wie die Umsetzung klappt… will keep you informed 🙂

* den Text meines Textes werde ich demnächst mal hier online stellen – bisher steht er nur auf Papier. Ob ich vielleicht meiner Diss eine eigene Kategorie im Blog widmen sollte?

Kategorien: Wissenschaft

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1 Kommentar

  1. Mein Text vom 25.11.2015:
    Also letztens ging es endlich nochmal weiter und das nach wochenlangem Ignorieren. Unglaublich! Bin ich denn so gar nichts wert? Und ich dachte, aus mir wird mal was… Ideen soll ich liefern, neue Zusammenhänge zeigen und am Ende vielleicht sogar Teil einer großen Arbeit sein. Und jetzt? Stille. Wieder geht es nicht weiter.

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