Meine Reisemarathons zu Zeiten der Umweltinformatik-Konferenzen im Herbst (wie im Jahr 2015 und 2016) habe ich mit meiner Nord-West-Süd-Deutschland-Tour Ende Januar / Anfang Februar  toppen können. Und war anschließend froh 5 Tage am Stück daheim zu sein – so lange wie bisher noch nie in 2017. Dass das die Ausnahme und nicht die Regel wird, habe ich mir aber fest vorgenommen. Nichtsdestotrotz sitze ich jetzt im Zug, um wieder in den „Süden“ zu fahren. Dank WIFIonICE nutze ich die Zeit zu bloggen. Ja, ich habe entdeckt, dass „immer online“ zwar ablenkt, aber eben auch genutzt werden kann. Konzentriert arbeiten werde ich dann nach meinem Umstieg in den IC bzw. RE 🙂

Was war Ende Januar?

  • [Mittwoch: Lüneburg – Darmstadt] Eingeladen zum Vortrag an der TU Darmstadt, organisiert von der Hochschulgruppe Nachhaltigkeit (ein praktisches Beispiel für Netzwerken im Rahmen der ideellen Förderung). Ich bin froh, dass ich dort unsere Forschung, Ideen und meine Arbeit vorstellen konnte. Danke, HG! Und ja, es ist ein seltsames Gefühl eine Uni zu betreten und den eigenen Namen auf Plakaten zu lesen!!!
  • [Donnerstag: Darmstadt – Neubrücke] Seit Mitte Januar bin ich wieder Mitarbeiterin am UCB, meiner Heimathochschule. Da ich schon mal „unten“ bin, nutze ich die Gelegenheit auch vor Ort mitzuarbeiten, statt nur remote. Im Home Office geht ja doch kein Kollege mit zum Kaffee-holen…
  • [Freitag: Neubrücke – Koblenz] Abstecher zur Familie – immer wieder schön, wenn auch dieses mal fast nur zur Übernachtung
  • [Samstag: Koblenz – Trier return] Traditionen müssen beibehalten werden: Pizzasalat im Januar, das sollte auch dieses Jahr nicht fehlen! Trier, schön dich nochmal zu sehen 🙂
  • [Sonntag: Koblenz – Türkismühle] Familie, Heimat, Freunde. So lange schon wollten wir uns mit (ehemaligen) Campuslern treffen und haben es jetzt geschafft zu einem Spiele-Pizza-Abend zusammen zu kommen. Ein wenig „Halt mal kurz“, mehr Tee und noch mehr Austausch, Erzählen, Erinnerungen
  • [Montag: Türkismühle – Frankfurt] Frankfurt, gut erreichbar mit Flug, Bahn und Auto und damit ein passender Treffpunkt für Wissenschaftler*innen und Praktiker*innen aus Deutschland, England, Italien, Finnland und Spanien und Österreich werden remote zugeschaltet. Spannend, dass all diese Nationalitäten sich vorstellen können an einem gemeinsamen Projekt zu arbeiten. Noch beeindruckender: ich war und bin mittendrin.
  • [Dienstag: Frankfurt – Lüneburg] Kurzfristig entscheide ich mich auch am 2. Tag an dem Workshop teilzunehmen und fahre anschließend zurück. Finally. Müde, aber glücklich.

Letztendlich saß ich während der 7 Tage täglich im Zug und war jeden Tag an einem anderen Ort. Interessante Erfahrung! Wirklich bewusst wurde es mir aber erst als ich am Ende der Reise aus dem Zug ausstieg und mir plötzlich einfiel, dass ich für den nächsten Tag tatsächlich kein Zugticket besaß. Das dann „erst“ wieder für zwei Tage später … ganz privat, ganz entspannt und nur zu meinem persönlichen Vergnügen nach Stuttgart ins Musical!