Was haben Kaffee und Tomaten gemeinsam? Und dann auch noch mit Promovieren zu tun? Beide helfen, um ins Schreiben zu kommen! Mir zumindest. Kaffee ist klar, das hilft bei langen Texten, um wach zu bleiben… das meine ich hier aber nicht direkt. Die beiden Methoden (man könnte auch Tipps sagen) habe ich in Schreibworkshops kennengelernt:

  • Fällt es schwer ins schreiben zu kommen, hilft vielleicht die Promodoro-Technik: Setze ein Zeitlimit von 25 Minuten, in denen du dich nur auf’s Schreiben konzentrierst. Keine Mails, kein Telefon (maximal wenn es sehr dringend ist oder um zu sagen, dass man zurück ruft) und erst recht kein Facebook, Twitter & Co. Mir hilft das kleine Tool „KeepFocused“  um mich auch wirklich dran zu halten. Da läuft eine kleine Uhr runter und es fühlt sich für mich einfacher an, „nur noch eben die 10 Minuten“ auf mein geliebtes Mailpostfach zu verzichten als „oh ich könnte eine Mail haben… ich schau mal schnell… ach, erst 5 Minuten rum seit ich das letzte Mal geguckt hab?!“. Oft nutze ich das Tool zu Beginn um ins Schreiben zu kommen, bis ich so im „Flow“ bin, dass ich es gar nicht mehr brauche. Hilft auch um zu sehen, was man so die ganze Zeit gemacht hat, wenn es mitgepflegt wird. Tomaten? Genau, Promodoro ist italienisch und steht für das rote Gemüse 🙂
  • Morgens aufstehen, eine Tasse Kaffee / Tee / Cappuccino / whatever machen und ab damit ausgestattet an den Schreibtisch. Ohne Frühstück? Ein Butterbrot darf auch mit. Nur nicht ein langes, ausgedehntes Frühstück und dann noch eben fix die Waschmaschine angestellt, gespült werden muss auch mal wieder, ach und die Blumen haben Durst. Idee dahinter? Wenn der Körper es schon an den Schreibtisch schafft bevor der Geist überhaupt so richtig wach ist, fällt es leichter sich aufzuraffen um sich an den Text zu setzen. Als ob es den Postboten stört, wenn er im Schlafanzug die Tür geöffnet bekommt – und wenn schon! Und ein Frühstück nachdem schon zwei Stunden getextet wurde, schmeckt eh viel besser.

Um ins Schreiben zu kommen, hilft mir oft auch erst mal etwas anderes zu schreiben. Blog-Artikel zum Beispiel 🙂 Dann nur den Absprung zu den wirklichen Texten schaffen…