Der erste Tag der diesjährigen EnviroInfo, welche in Luxemburg stattfand, stand für mich „im Zeichen der jungen Leute“: Gemeinsam mit Doktoranden der HTW Berlin und der Hochschule Hannover hatte ich den PhD Workshop organisiert.

Hier zeigte sich mal wieder wie wichtig Netzwerken ist: rückblickend denke ich, dass wir nicht 6 Präsentationen zusammen bekommen hätten, wenn ich nicht schon ein paar Nachwuchswissenschaftler in meinem Umfeld kennen würde. Anders gesagt: mir waren alle Vortragenden bekannt, zuletzt hatte ich die ICT4S Summer School in Leiden genutzt, um weitere Präsentationen für unseren Workshop gewinnen zu können. Nicht immer so einfach – ich habe manchmal den Eindruck, dass ein paar der Kollegen bzw. auch ihrer Betreuer denken, dass der Doktorandenworkshop eben so ein Nachwuchsding ist und auf einem anderen Level steht als die anderen Konferenzworkshops… aber sind nicht wir die Wissenschaftscommunity von morgen?! 🙂 Die Sichtweise habe ich in meinem letzten Seminar zu „Networking“ gelernt und find‘ sie durchaus plausibel!

Auch meinen eigenen Vortrag hielt ich im PhD Workshop – obwohl ich mich doch teilweise als „alter Hase“ auf der EnviroInfo fühle. Was ein schönes Gefühl ist und gerade deshalb macht es mir noch mehr Spaß mich mit „meinesgleichen“ – als Doktoranden – auszutauschen. Im Vergleich bin ich ihnen wohl tatsächlich schon ein paar Konferenzen voraus… seit 2012 habe ich an jeder EnviroInfo teilgenommen 🙂 Gerade deshalb ist es toll einen Workshop organisieren zu dürfen und das Netzwerken dort ein wenig voran zu treiben.

Was ich in meinem Vortrag erzählt hab? Wenig überraschend ging es um Labelling von grüner Software. Dieses Mal aber mehr aus Motivationssicht – Ist das Thema „Green Computing“ oder eben „Green Software“ bekannt? Um das herauszufinden, hatte ich vorher entsprechende Literatur analysiert und eben selbst eine Umfrage gestartet. Die Ergebnisse habe ich dann jetzt, ein Jahr später (und um einige Erfahrungen reicher ;)), vorgestellt.

Abends waren wir dann noch gemeinsam essen. Ein schöner Abschluss des PhD Workshop. Sozusagen ein PhD Dinner und das auf Initiative eines der Teilnehmer. Super! Einziges Manko: die falschen Schuhe für den nicht-nachlassenden Regen. Aber die „strong women“ (so hat uns die Spanierin genannt, mit der ich, gemeinsam mit einer Post Doc aus Amsterdam, zum Treffpunkt auf dem Marktplatz unterwegs war) haben es gemeistert! Networking wie ich es mag 🙂

Impressionen von der Hinfahrt: Zwischenstop Koblenz