Kaum hat sie angefangen, ist die EnviroInfo-Konferenz für dieses Jahr auch schon vorbei. Nach den beiden Keynotes am morgen, fanden ConverStations statt. Ich mag das Format nach wie vor, auch wenn es weniger passiv ist, aber gerade das bringt ja auch den Austausch voran 😉

Zum Abschluss wurden – traditionell – Preise verliehen: Best Paper Award, Student Prize. Unglaublich, dass unsere Preisverleihung für den „Green Power Indicator“ schon 5 Jahre her ist… 2012 war gleichzeitig meine erste EnviroInfo, „damals“ in Dessau, Umwelt-Bundesamt. Am UBA kenne ich inzwischen zwei Leuphana-Doktoranden, die dort arbeiten. Jaja, die Zeiten ändern sich.

Gleich geblieben ist das Gefühl zu einem „Klassentreffen“ zu fahren, wenn ich zu einer EnviroInfo fahre. Bekannte Gesichter, aber auch neue Kontakte. Eine schöne Mischung, finde ich. Und auch wenn eine riesige Konferenz in New York, auf Hawaii, oder in Rio sicher auch furchtbar spannend und interessant sein kann – ein Beitrag von tausenden zu sein, muss auch nicht sein. Wenn alles klappt, besuche ich im nächsten Jahr meine erste Konferenz außerhalb Europa. We’ll see.

Die nächste EnviroInfo findet in München statt. Wird sicher anders und das nicht nur wegen der versprochenen Oktoberfest-Stimmung 🙂

Mit jeder weiteren Konferenz und jedem ergänzten Abschnitt im Rahmenpapier stellt sich und wird mir die Frage gestellt, wie es denn dann weiter geht. Wissenschaft oder doch Wirtschaft? Dazu: Es bleibt spannend, es bleibt offen, es bleibt abzuwarten. Erst mal verteidigt mein Mitbewohner seine Arbeit!