Kerns - aus dem Leben eines Drillings

Kategorie: Lünezeit (Seite 1 von 6)

Meine Zeit im Norden – und alles, was so dazu gehört

Verständnisvolle Pflanzen

Die Pflanzen auf meinem Balkon sind dieses Jahr wirklich nachsichtig mit mir. Während meine Tomaten es mir im letzten Jahr sehr übel nahmen, dass ich so gerne und viel unterwegs bin (und sie es an ihrer Wasserzufuhr zu spüren bekamen), sind Kürbis Max und Gurke ohneName nachsichtiger. Jaaaa das mag auch an den Pflanzenarten liegen, aber trotz Bio Leistungskurs und Kulturgarten-Aktivitäten würde ich mich nicht zu Expert*innen für Pflanzen oder Personen mit grünem Daumen zählen.

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HOME. Ein abendfüllendes Thema

Home – Heimat – Zu Hause. Was heißt das eigentlich? Was macht den Ort aus, den wir „zu Hause“ nennen? Ist es wirklich der Ort oder sind es vielleicht doch eher die Menchen, die an einem Ort sind? Persönlich denke ich bei dem Begriff auch immer an „Kindheit“, „Erinnerungen“, …

Eine Veranstaltung zum Thema HOME fand vor ein paar Tagen in Lüneburg statt. Es wurde gesungen, Gedichte vorgelesen, sich über Fragen und dem Verständis von Heimat – HOME ausgetauscht. Das alles in einer offenen, wohlwollenden, entspannten Atmosphäre ehrlichen Interesses. Noch dazu multikulturell: deutsch, arabisch, englisch.

Heimat ist das, was gesprochen wird. (Herta Müller)

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Wenn Zeitpläne fix wären…

… wäre ich jetzt in Spanien! Beim Sortieren meiner Blättersammlung entdeckte ich einen Zeitplan, den ich während eines Workshops „Professionelle Methoden für Antrags- und Projektmanagement“ im Rahmen der informatica feminale 2015 erstellt habe. Spannend! Demnach sollte ich meine Diss quasi fertig haben, mich im Forschungssemester in Spanien befinden und Ende des Jahres meine Promotion abschließen. Wie doch die Zeit vergeht…

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Zwei mal nicht eingeladen

… und trotzdem nahm ich an beiden Eröffnungsveranstaltungen des neuen Zentralgebäudes an der Leuphana teil: 1. Als FGV Promotion hatten fünf von sechs Personen eine Einladung zum offiziellen Festakt zur Eröffnung des teils umstrittenen und dennoch beeindruckenden Gebäudes bekommen. Ich nicht. Meine einzige Erklärung: ich habe kein Postfach an der Uni. Darin unterschied ich mich von den anderen. Dank gutem Netzwerk habe ich auch so von der Einladung erfahren und konnte mich anmelden. 2. Paar Tage später wurden die Mitarbeitenden der Uni zur Eröffnung eingeladen. Stipendiaten sind nicht auf den Mitarbeiter-Verteilern. Da ich vorab ein Treffen mit Vertretungen des Mittelbaus (die sind wir als FGV und PV dann ja doch) hatte, schloß ich ich den „wahren“ Mitarbeiter*innen an und ging zur zweiten Eröffungsfeier. Schon aus Prinzip. Andere gingen aus Prinzip nicht. Mir war „nimm die Chancen, die du bekommst“ wichtiger als ein Trotz – verstehen kann ich aber auch diejenigen, die wegblieben.

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Eine gute Mischung

Eine Woche voller mit ehrenamtlicher Aktivitäten und Begegnungen mit faszinierenden Menschen liegt hinter mir, interkulturell noch dazu.  Community Organizing,  Willkommensinitiative, MOSAIQUE und Kulturgarten gestalteten meine Abende.  Und ich stellte fest: auch eine Stadt – zumindest so eine wie Lüneburg – kann ein Dorf sein.  Bist du irgendwo engagiert, triffst du mit  jemanden, der auch ehrenamtlich aktiv ist, habt ihr bestimmt mindestens eine gemeinsame Bekannte .

Die Tage  habe ich diese Woche vor allem dafür genutzt an einem Konferenzbeitrag zu schreiben 🙂 Denn im Herbst stehen wieder – ganz traditionell – die wissenschaftlichen Zusammenkünfte der Umweltinformatiker*innen an. Dieses Jahr bin ich an der Organisation von zwei Workshops beteiligt. Mein eigenes Paper zum Doktorandenworkshop während der EnviroInfo in Luxemburg nimmt nach und nach Form an.

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Sonntag

Ein verregneter Sonntag. Eine leere WG.  Eine Straße, auf der sogar Sonntags so viele Autos fahren, dass ich mir nie hätte vorstellen können mal dort zu wohnen. Zwei Konferenzbeiträge, die  geschrieben werden wollen.  Zwei Filme habe ich mir heute schon angeschaut. Zwei Stunden war ich spazieren. Es ist Sonntag, ich habe einen ganzen Tag nichts vor und könnte die Zeit so gut nutzen um zu schreiben. Wenn mir nicht die Motivation fehlen würde. Wenn ich mich überwinden könnte anzufangen.  Ja, es ist Sonntag und ich könnte auch einfach meine Blumen umtopfen, einen Kuchen backen, Wäsche waschen, einen Kaffee trinken gehen. Und doch kann ich mich auch dazu nicht aufraffen. Promovierende könnten immer schreiben, Studierende immer lernen, Selbstständige immer arbeiten. Ich mag es zu promovieren und frage mich an solchen Tagen trotzdem, ob es nicht schön wäre einen Job mit festen Arbeitszeiten, Feierabend, Wochenende (ohne schlechtes Gewissen) zu haben. Würde aber auch eine ganze Menge Freiheiten kosten.

Eine Chance gebe ich dir noch, liebe Doktorarbeit. Revolverheld an. Word öffnen. Schreiben.

Nur noch wenige Türchen…

… dann sind die diesjährigen Adventskalender Geschichte.

Dieses Jahr habe ich für meine Schwestern jeweils einen Kalender gebastelt – einer für „alle Fälle“ und einer, passend zur Adventszeit, zum Backen. Seht hier, wie sie entstanden sind:

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Wieder heißt es Abschied nehmen

17. Dezember 2016 – vor zwei Jahren hatte ich meinen Ausstand am Umwelt-Campus, vor zwei Tagen meinen letzten Arbeitstag als WHK an der GradSchool der Leuphana. Abschied-nehmen habe ich noch nie gemocht, auch wenn es kein wirklicher Abschied von der Uni ist (ich promoviere ja noch ;)), so dennoch von lieben Kolleg*innen. Naja, wir werden auch so in Kontakt bleiben, über FGV, Promotionsvertretung und GradSkills. Einfach sehen, was kommt.

So wie vor zwei Jahren gab es auch an diesem letzten Arbeitstag zunächst Kuchen in kollegialer Runde und dann die große Mitarbeiterfeier.

Garten – Schnecken – Hut – Kuchen

Es war einmal ein Kulturgarten-Plenum, bei dem darüber gesprochen wurde, wie wir denn die Schnecken im Garten auf möglichst natürliche Art los werden können. Eine Lösung haben wir nicht gefunden, wohl aber eine mutige Person, die sich um diese Angelegenheit kümmern wollte. Bedingung: sie hätte gern einen Schnecken-Hut als offizieller Schneckenbeauftragter.

Leider vergas ich – hätten wir es doch besser ins Protokoll geschrieben – meine Zusage einen solchen Hut zu basteln. Das fiel jetzt wieder ein. Und da ich jetzt (bzw. vor 10 Tagen) für das Laternen-Fest eh einen Kuchen backen wollte, wurde es eben ein Schneckenhutkuchen. Die Kuchen mit einer „Geschichte“ dahinter sind mir noch immer die liebsten!

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Was es mit dieser „ideellen Förderung“ auf sich hat

Promotionsstipendien. Finanzielle Förderung muss nicht weiter erklärt werden, aber ideell? Das umfasst bei den Böllies ein umfangreiches Angebot an Workshops, Veranstaltungen, Seminaren, AGs und anderen Treffen. Wenn ich so nach einem Jahr Förderung abwäge, ob ich persönlich dafür die lästige Krankenversicherungsfrage in Kauf nehmen würde, ist meine Antwort: Ja! Schöner wäre natürlich, wenn die Promovierende mit Stipendium einen anderen Status in Sachen Krankenversicherung hätten – aber das ist ein anderes Thema. Mich beschäftigt es ab nächstem Jahr, weil dann meine WHK-Stelle Ende des Jahres leider ausläuft. Aber auch die „Besserstellung der Doktoranden“, die es durch die Gesetzesänderung im März geben soll(te), soll hier nicht diskutiert werden. Das sind Themen für hochschulpolitische Aktivitäten, mit denen ich mich vielleicht bald mehr auseinandersetze (Ende November ist Wahlzeit). Wenn sie zu einem Blog-Thema werden (wenn überhaupt), dann erst, wenn ich mich mehr auskenne!

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