Kerns - aus dem Leben eines Drillings

Kategorie: Reisen (Seite 1 von 7)

Neue Städte, neue Länder, neue Ziele. Ohne Orientierungssinn sieht frau mehr von Welt.

Mit Rad im Fernverkehr – bahncomfort ist anders.

Ich liebe es ja mit der Bahn zu fahren – aber mein Rad werd ich so schnell nicht mehr im Fernverkehr mitnehmen! Es mag eine Verkettung unglücklicher Umstände gewesen sein, aber das ändert nichts daran, dass es umständlich ist.

Mein erster Versuch der Fahrrad-Mitnahme scheiterte daran, dass im IC alle Fahrrad-Plätze belegt waren. Okay, an einem Sonntag in der Ferienzeit und der Zug fuhr nach Sylt. Dafür hab ich verständnis. Ich wusste, dass es sinnvoll ist mindestens am Tag vorher zu reservieren – das geht aber leider nicht online oder nur in Verbindung mit einer Fahrkarte. Die brauch ich nicht als BahnCard100-Fahrerin.

Für die nächste Fahrt hab dem Fahrrad also frühzeitig einen Platz reserviert (witzig, dass mein Rad Zugbindung hat, ich selbst aber nicht :)). Ging ohne Probleme, ein IC an einem Dienstag.

Erster Teil der Strecke im Regionalexpress, Umstieg in Gießen mit gutem Zeitpuffer, alles kein Problem. Die geänderte Wagenreihenfolge hatte ich wahrgenommen, mich im entsprechenden Gleisabschnitt aufgehalten. Auch die Durchsage bestätigte, dass das Fahrradabteil sich in Abschnitt A befünde. Jetzt noch die Treppen hoch, rein in den Zug, geschafft. Der nachfolgenden Radfahrerin mit angepackt. Super. Aber mein reservierter Platz ist belegt?! Was ist da passiert? Der Schaffner wusste Bescheid: „Sie hätten vorne im Zug einsteigen müssen, ich hab Sie gesehen, aber Sie waren zu schnell“. Na, wer kann auch ahnen, dass es zwei Fahrrad-Abteile gibt?! Und dann auch noch mit Wagennummer 6 und 16. Er zählte durch, kontrollierte die folgenden Reservierungen und teilte mir dann mit, dass es vom Platz her nicht passt und ich beim nächsten Halt tatsächlich umsteigen musste… für seine Mühe bin ich ihm trotzdem dankbar.

Nächster Halt, der Zug steht, die Türen lassen sich öffnen – aber vor der Tür des Fahrradwagens ist kein Bahngleis, das endet schon früher. “ Da hat der Zugführer sich leider etwas verbremst. Nehmen Sie die nächste Tür.“ Wie gut, dass ich dafür mit Rad durchs Abteil musste – mein Lenker war leider zu breit, gemeinsam mit dem Rad passte es nicht. Danke an den Herren, der kurzerhand das Rad vorn anpackte, es gemeinsam durch den Zug trug und mir anreichte, nachdem ich ausgestiegen war.

Und dann: Sprint den Zug entlang, alle Schaffner warteten – freundlich und auskunftsbereit, denn die Wagenreihung war nicht etwa sinnvoll sortiert. Hochgehoben, reingehieft, außer Atem und – ich hatte es schon geahnt – mein reservierter Fahrradplatz war einer zum Hochhängen. Da bekam ich mein Rad beim besten Willen nicht alleine hoch, denn die nebenliegenden waren belegt, mir fehlte die Kraft. Schließlich fuhr mein Rad an einem anderen Platz mit, an das ich es gemeinsam mit dem nächsten Schaffner gehängt hatte.

„Wer mit dem Fahrrad Bahn fährt, braucht am besten einen Helfer dabei“ (sagte der Radfahrer, der sein Rad kurz vor Marburg mit all seinen Taschen und Utensilien bestückte und ebenso dumm drein schaute als kein Bahngleis vor der Tür auf uns wartete).

Wie gut, dass ich an dem Tag wieder sprechen konnte. Am Tag vorher hatte ich keine Stimme, da hätte ich nicht mal nach Hilfe fragen können.

Sind Sie auch Lehrerin?

Nein, bin ich nicht. Aber auch so hatte ich jetzt die Gelegenheit eine Woche lang wieder zur Schule zu gehen. Mein Fazit: anstrengend, aber toll! 🙂 Der Raiffeisen-Campus Dernbach, privates Gymnasium im Westerwald, wurde für einen Tag zur Hochschule (Schulfest = Hochschultag). Aus Lernerinnen und Lernern wurden Junior-Profs, Verwaltungsangestellte und Mensa-Team , das Lehrerkollegium erschien in „Studentenklamotten“, statt Klassenzimmern gab es Workshop-Räume und Prüfungsamt. Verkehrte Welt? Vielleicht. Verkehrt würde ich es aber nicht nennen, dass die Kids so die Chance hatten ihre Themen zu präsentieren, ihre eigenen Workshops zu entwickeln, den Gästen ihr Wissen zu vermitteln.

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Taufe: Mein erstes Patenkind :)

Gestern war Taufe – ganz klar, dass ich die Gelegenheit nutzte eine Torte zu backen. Der Name des Täuflings machte es nicht schwer ein passendes Motiv zu finden. So modellierte, backte und dekorierte ich um abschließend das ganze Werk in die Hauptstadt zu transportieren. Erfolgreich! Beim Grillen & Chillen an einem herrlichen sonnigen Sonntag wurde sie von Familie und Freunden verspeist. Das mag ich an Kuchen: sie stehen nicht rum und es kann immer wieder neu gebacken werden.

Und hier – wie immer – die Entstehungs-Foto-Story:

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Heute hier, morgen dort

Meine Reisemarathons zu Zeiten der Umweltinformatik-Konferenzen im Herbst (wie im Jahr 2015 und 2016) habe ich mit meiner Nord-West-Süd-Deutschland-Tour Ende Januar / Anfang Februar  toppen können. Und war anschließend froh 5 Tage am Stück daheim zu sein – so lange wie bisher noch nie in 2017. Dass das die Ausnahme und nicht die Regel wird, habe ich mir aber fest vorgenommen. Nichtsdestotrotz sitze ich jetzt im Zug, um wieder in den „Süden“ zu fahren. Dank WIFIonICE nutze ich die Zeit zu bloggen. Ja, ich habe entdeckt, dass „immer online“ zwar ablenkt, aber eben auch genutzt werden kann. Konzentriert arbeiten werde ich dann nach meinem Umstieg in den IC bzw. RE 🙂

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Konferenzmarathon der Umweltinformatik

Amsterdam, Berlin und Klagenfurt waren dieses Jahr die Orte, an denen meine Konferenzen stattfanden. 3 Konferenzen in 5 Wochen – das ist auch für mich ein Reisemarathon 😉 Insgesamt spannende Erfahrungen, interessante Gespräche, neue Kontakte und am Ende war ich froh doch wieder im eigenen Bett schlafen zu können. Warum die Umweltinformatiker ihre Konferenzen so nah beieinander gelegt haben, verstehe ich immer noch nicht…

Aber mal von Anfang an (es folgt ein eher persönlicher Konferenz-Rückblick, für fachliche Inhalte sei auf die Proceedings und Websites verwiesen :)):

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Gruß aus der comfort-Zone

Heiß- und Kaltgetränke kostenlos (alkoholfrei), WLAN kostenlos, WC kostenlos, Schreibtisch mit Lampen, Steckdosen, bequemen Stühlen und Sessel vorhanden. Was will frau mehr? Hier lässt es sich gut warten und arbeiten.
Hat doch Vorteile jetzt eine silberne (!) BahnCard zu besitzen. 🙂 #LuxusGenießen
Wie hab ich es geschafft in 52 Wochen mehr als 50 Bahn-Tickets zu „verfahren“? Unglaublich!

Zeit zu backen!

Das nächste Treffen der Weltjugendtagmädels steht an und Sarah hat zum Kuchenessen zu sich eingeladen. Yvonne wurde gebeten einen Kinderschokolade-Kuchen zu backen und ich übernahm die Dekoration. Das ist das Ergebnis:

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Entdecke den Pinguin in dir!

Ich gebe zu, der Spruch ist geklaut von Kinder Pinguin… er passte aber einfach zu gut, als wir ihn am Ende des Wochenendes auf einem Plakat sahen. Denn das Wochenende stand voll unter dem Zeichen des Pinguins. Auch unsere Mainzer Braut musste die ein oder andere Aufgabe lösen. So zum Beispiel im Kostüm über die Hängeseilbrücke Geierlay gehen.  Nach der Wanderung über Stock, Stein und eben zahlreiche Baumspitzen, entdeckte die zukünftige Braut unseren Schlafplatz von Ehrenbreitstein aus: der Camping-Platz in Koblenz. Lesen Sie weiter

Tschüss Junggesellin, Hallo Ehe!

Eine Woche vor der Hochzeit hieß es: Lasst uns den Abschied des Junggesellinnen-Daseins feiern! Unsere Berliner Braut erwartete als Überraschung eine Fahrt ans Meer, genauer gesagt nach Warnemünde. Doch bis dahin durfte sie noch das ein oder andere Rätsel lösen und so manche Aufgabe bewältigen. Als gute Freundinnen waren wir aber sehr nett zu ihr, ehrlich 🙂 Könnte einem ja sonst auch heim gezahlt werden… denn nicht alle sind schon im Hafen der Ehe angekommen.

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Besuch von der Schwester

In Rheinland-Pfalz sind Schulferien und die Entfernung zwischen Berlin und Lüneburg ist kürzer als von Koblenz – zwei gute Gründe, warum meine Schwester sich entschieden hat diese Woche in der schönen Hansestadt zu verbringen. Und wohl auch, um nochmal etwas mehr Zeit miteinander zu verbringen?! Ich hoffe doch 🙂

Mir hat die Schwestern-Woche jedenfalls gut gefallen: von Süßkartoffel-Pommes bis Shopping war alles dabei. Am Montag machten wir mit dem Freundeskreis sogar eine Stadtführung in Lüneburgs Hinterhöfe. An was man doch tagtäglich einfach so vorbeigeht ohne die verborgenen Schönheiten der eigenen Stadt zu entdecken…

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