Kerns - aus dem Leben eines Drillings

Kategorie: Wissenschaft (Seite 1 von 5)

Die wunderbare Welt der Wissenschaft oder: was frau so macht in Hochschule, Forschung, Promotion.

ICT4S Summerschool: Netzwerk, Paper, Leiden

Statt einer Konferenz „ICT 4 Sustainability“ war dieses Jahr zu einer Summerschool für Nachwuchswissenschaftler*innen nach Holland eingeladen. Veranstaltungsort: Leiden, Südholland.  Statt Leiden erwartete uns eine Woche voller Austausch, Ideen und Input. Während am ersten Tag das Kennenlernen und sich vernetzen im Vordergrund stand, wechselten sich an den darauf folgenden Tagen Vorträge und Arbeitsgruppen ab.

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Gute Momente einer Promotion

Die Aufgabe ist es 10 Minuten ohne den Stift – bzw. die Tastatur – abzusetzen zu schreiben, was die „guten Momente“ beim Schreiben waren. Ich finde es schwierig die Frage zu beantworten, weil ich insgesamt den Prozess meiner Promotion mag und gerne promoviere. Nicht, weil es immer toll ist und ich keine Höhen & Tiefen kenne, sondern viel mehr, weil ich überzeugt bin, dass die Zeit, in der ich promoviere, eine wertvolle Zeit in meinem Leben ist. Ich genieße es, meine Zeit frei einzuteilen, selbst entscheiden zu können, wann ich was tue und mich nicht unbedingt dafür rechtfertigen zu müssen.

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Wenn Zeitpläne fix wären…

… wäre ich jetzt in Spanien! Beim Sortieren meiner Blättersammlung entdeckte ich einen Zeitplan, den ich während eines Workshops „Professionelle Methoden für Antrags- und Projektmanagement“ im Rahmen der informatica feminale 2015 erstellt habe. Spannend! Demnach sollte ich meine Diss quasi fertig haben, mich im Forschungssemester in Spanien befinden und Ende des Jahres meine Promotion abschließen. Wie doch die Zeit vergeht…

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Mit Kaffee & Tomaten zur Promotion

Was haben Kaffee und Tomaten gemeinsam? Und dann auch noch mit Promovieren zu tun? Beide helfen, um ins Schreiben zu kommen! Mir zumindest. Kaffee ist klar, das hilft bei langen Texten, um wach zu bleiben… das meine ich hier aber nicht direkt. Die beiden Methoden (man könnte auch Tipps sagen) habe ich in Schreibworkshops kennengelernt:

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Wenn der Konferenzbesuch am Strand endet

Zugegeben der Besuch am Strand in Magdeburg geschah auf eigene Initiative um mich mit Freunden zu treffen und mir die Stadt anzuschauen. Aber irgendwie war es ja trotzdem ein Teil meiner BUIS-Tagung 2017 in Magdeburg. Im Allgemeinen bleibt wenig Zeit sich die Stadt anzuschauen, in der eine Konferenz, Tagung, Summer School o.ä. stattfindet.

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Kompetenzen einer Promovierten

Nachdem ich mich letzte Woche am Montag und am Freitag mit Kompetenzen, die während einer Promotion ausgebildet werden (können) beschäftigte, möchte ich diese neuen, ermutigenden Erkenntnisse teilen. Warum? Promovieren, Doktortitel, Wissenschaft – das alles mag vielleicht hochkomplex und womöglich kompetent erscheinen. Danach gefragt, was denn die Promotion einem gebracht hat, fällt es  dennoch vielen schwer ihre eigene Leistung auch anzuerkennen. Insbesondere dann, wenn sie raus aus der Wissenschaft wollen. Plötzlich erscheinen all diejenigen, die in den Jahren, in denen wir noch so rumdokterten, wesentlich erfahrener und kompetenter. Sind sie sicherlich in vielerlei Hinsicht auch.

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Eine gute Mischung

Eine Woche voller mit ehrenamtlicher Aktivitäten und Begegnungen mit faszinierenden Menschen liegt hinter mir, interkulturell noch dazu.  Community Organizing,  Willkommensinitiative, MOSAIQUE und Kulturgarten gestalteten meine Abende.  Und ich stellte fest: auch eine Stadt – zumindest so eine wie Lüneburg – kann ein Dorf sein.  Bist du irgendwo engagiert, triffst du mit  jemanden, der auch ehrenamtlich aktiv ist, habt ihr bestimmt mindestens eine gemeinsame Bekannte .

Die Tage  habe ich diese Woche vor allem dafür genutzt an einem Konferenzbeitrag zu schreiben 🙂 Denn im Herbst stehen wieder – ganz traditionell – die wissenschaftlichen Zusammenkünfte der Umweltinformatiker*innen an. Dieses Jahr bin ich an der Organisation von zwei Workshops beteiligt. Mein eigenes Paper zum Doktorandenworkshop während der EnviroInfo in Luxemburg nimmt nach und nach Form an.

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Heute hier, morgen dort

Meine Reisemarathons zu Zeiten der Umweltinformatik-Konferenzen im Herbst (wie im Jahr 2015 und 2016) habe ich mit meiner Nord-West-Süd-Deutschland-Tour Ende Januar / Anfang Februar  toppen können. Und war anschließend froh 5 Tage am Stück daheim zu sein – so lange wie bisher noch nie in 2017. Dass das die Ausnahme und nicht die Regel wird, habe ich mir aber fest vorgenommen. Nichtsdestotrotz sitze ich jetzt im Zug, um wieder in den „Süden“ zu fahren. Dank WIFIonICE nutze ich die Zeit zu bloggen. Ja, ich habe entdeckt, dass „immer online“ zwar ablenkt, aber eben auch genutzt werden kann. Konzentriert arbeiten werde ich dann nach meinem Umstieg in den IC bzw. RE 🙂

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An die Tasten, fertig, los

Vor gut einem Monat rief Jutta zur Schreib-Challenge für Promovierende auf. Jutta? Ist Wissenschaftscoach, die ich in verschiedenen Workshops im Rahmen von ProViae (Mentoring für Nachwuchswissenschaftlerinnen an der Leuphana) und in einem Einzelcoaching kennenlernen durfte. Schreib-Challenge? Sozusagen eine Steigerung zum Schreib-Workshop 🙂 In einem festgelegten Zeitraum gibt’s jeden Morgen eine Mail mit einer Tagesaufgabe, die hilft ins Schreiben zu kommen, sich selbst und seine Arbeit zu strukturieren, sich klar zu werden, wie eine persönliche Routine aussehen könnte.

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Dissertationen an der Bar

Der folgende Text ist während des Schreibworkshops in Bielefeld im Rahmen des Böll-Seminars „erfolgreich promovieren“ entstanden.

Aufgabe: Stellt euch vor, eure Dissertationsprojekte sitzen nach einem langen Schreibtag an der Bar und unterhalten sich über ihre Schreiber/innen. Was würde deine Dissertation wohl über dich sagen?
Ihr könnt z.B. so einsteigen: „Ich werde von … geschrieben. Ich kann und möchte von keiner anderen Person geschrieben werden, aber ich habe es auch nicht immer leicht mit meiner Autorin. Deshalb bin ich froh, dass ich mich jetzt mal aussprechen kann…“
Ihr habt 10 Minuten Zeit.

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