Kerns - aus dem Leben eines Drillings

Kategorie: Wissenschaft (Seite 1 von 4)

Die wunderbare Welt der Wissenschaft oder: was frau so macht in Hochschule, Forschung, Promotion.

Eine gute Mischung

Eine Woche voller mit ehrenamtlicher Aktivitäten und Begegnungen mit faszinierenden Menschen liegt hinter mir, interkulturell noch dazu.  Community Organizing,  Willkommensinitiative, MOSAIQUE und Kulturgarten gestalteten meine Abende.  Und ich stellte fest: auch eine Stadt – zumindest so eine wie Lüneburg – kann ein Dorf sein.  Bist du irgendwo engagiert, triffst du mit  jemanden, der auch ehrenamtlich aktiv ist, habt ihr bestimmt mindestens eine gemeinsame Bekannte .

Die Tage  habe ich diese Woche vor allem dafür genutzt an einem Konferenzbeitrag zu schreiben 🙂 Denn im Herbst stehen wieder – ganz traditionell – die wissenschaftlichen Zusammenkünfte der Umweltinformatiker*innen an. Dieses Jahr bin ich an der Organisation von zwei Workshops beteiligt. Mein eigenes Paper zum Doktorandenworkshop während der EnviroInfo in Luxemburg nimmt nach und nach Form an.

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Heute hier, morgen dort

Meine Reisemarathons zu Zeiten der Umweltinformatik-Konferenzen im Herbst (wie im Jahr 2015 und 2016) habe ich mit meiner Nord-West-Süd-Deutschland-Tour Ende Januar / Anfang Februar  toppen können. Und war anschließend froh 5 Tage am Stück daheim zu sein – so lange wie bisher noch nie in 2017. Dass das die Ausnahme und nicht die Regel wird, habe ich mir aber fest vorgenommen. Nichtsdestotrotz sitze ich jetzt im Zug, um wieder in den „Süden“ zu fahren. Dank WIFIonICE nutze ich die Zeit zu bloggen. Ja, ich habe entdeckt, dass „immer online“ zwar ablenkt, aber eben auch genutzt werden kann. Konzentriert arbeiten werde ich dann nach meinem Umstieg in den IC bzw. RE 🙂

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An die Tasten, fertig, los

Vor gut einem Monat rief Jutta zur Schreib-Challenge für Promovierende auf. Jutta? Ist Wissenschaftscoach, die ich in verschiedenen Workshops im Rahmen von ProViae (Mentoring für Nachwuchswissenschaftlerinnen an der Leuphana) und in einem Einzelcoaching kennenlernen durfte. Schreib-Challenge? Sozusagen eine Steigerung zum Schreib-Workshop 🙂 In einem festgelegten Zeitraum gibt’s jeden Morgen eine Mail mit einer Tagesaufgabe, die hilft ins Schreiben zu kommen, sich selbst und seine Arbeit zu strukturieren, sich klar zu werden, wie eine persönliche Routine aussehen könnte.

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Dissertationen an der Bar

Der folgende Text ist während des Schreibworkshops in Bielefeld im Rahmen des Böll-Seminars „erfolgreich promovieren“ entstanden.

Aufgabe: Stellt euch vor, eure Dissertationsprojekte sitzen nach einem langen Schreibtag an der Bar und unterhalten sich über ihre Schreiber/innen. Was würde deine Dissertation wohl über dich sagen?
Ihr könnt z.B. so einsteigen: „Ich werde von … geschrieben. Ich kann und möchte von keiner anderen Person geschrieben werden, aber ich habe es auch nicht immer leicht mit meiner Autorin. Deshalb bin ich froh, dass ich mich jetzt mal aussprechen kann…“
Ihr habt 10 Minuten Zeit.

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Was es mit dieser „ideellen Förderung“ auf sich hat

Promotionsstipendien. Finanzielle Förderung muss nicht weiter erklärt werden, aber ideell? Das umfasst bei den Böllies ein umfangreiches Angebot an Workshops, Veranstaltungen, Seminaren, AGs und anderen Treffen. Wenn ich so nach einem Jahr Förderung abwäge, ob ich persönlich dafür die lästige Krankenversicherungsfrage in Kauf nehmen würde, ist meine Antwort: Ja! Schöner wäre natürlich, wenn die Promovierende mit Stipendium einen anderen Status in Sachen Krankenversicherung hätten – aber das ist ein anderes Thema. Mich beschäftigt es ab nächstem Jahr, weil dann meine WHK-Stelle Ende des Jahres leider ausläuft. Aber auch die „Besserstellung der Doktoranden“, die es durch die Gesetzesänderung im März geben soll(te), soll hier nicht diskutiert werden. Das sind Themen für hochschulpolitische Aktivitäten, mit denen ich mich vielleicht bald mehr auseinandersetze (Ende November ist Wahlzeit). Wenn sie zu einem Blog-Thema werden (wenn überhaupt), dann erst, wenn ich mich mehr auskenne!

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Vom Wissen zum Handeln

Oder auch: Willkommen zurück im Studentenleben 🙂 Als Promovierende haben wir in den letzten Jahren umfangreiches Wissen zu den verschiedensten Themen gesammelt – überwiegend Theorie, wenig Praxis. Das Angebot in Bochum für ein Weiterbildungsstudium für Promovierende, die nach ihrer Promotion in die Wirtschaft wollen (mehr dazu auf der Website des RUBIGM), klang spannend. Ob ich das will, weiß ich noch nicht, aber ich könnte es mir vorstellen. Heute war der 3. Seminartag (von insgesamt 16, jeweils Freitag/Samstag).

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Zitate aus einem Schreibworkshop

  • Wer an einer Dissertation arbeitet, hat es mit zahlreichen Anforderungen zu tun. Viele davon sind unklar.
  • Jede veröffentlichte Dissertation wird durchschnittlich von 1,3 Menschen gelesen.
  • Schreiben ist chronisch ineffizient! Weil Schreiben auch gleichzeitig Denken ist.
  • Schreiben ist wie Joggen: jeden Tag eine Stunde, dann gewöhnt sicher der Körper irgendwann dran… anfangs kostet das ganz schön Überwindung. Es gilt eine „Bürojob-Mentalität“ zu entwickeln: anfangen und dann auch Feierabend machen! Die Diss arbeitet dann oft von selbst weiter… auch beim Drübernachdenken. Die Diss braucht Atempausen. Daher: mach mal den Beamten – mach es einfach (schreiben).
  • Probleme und Stockungen sind die Regeln, nicht die Ausnahme.
  • Ein Kopf weiß manchmal mehr als die Hände ihm zutrauen.
  • Texte sind chronisch unfertig.
  • Texte sind das Ergebnis handwerklicher Tätigkeit, keine Zauberei.
  • „Gras wächst nicht schneller, wenn man dran zieht.“ (Afrikanisches Sprichwort)
  • „Die Muse küsst, aber sie muss dich beim Arbeiten erwischen.“ (Ralf Langwost, Kreativtrainer)

Konferenzmarathon der Umweltinformatik

Amsterdam, Berlin und Klagenfurt waren dieses Jahr die Orte, an denen meine Konferenzen stattfanden. 3 Konferenzen in 5 Wochen – das ist auch für mich ein Reisemarathon 😉 Insgesamt spannende Erfahrungen, interessante Gespräche, neue Kontakte und am Ende war ich froh doch wieder im eigenen Bett schlafen zu können. Warum die Umweltinformatiker ihre Konferenzen so nah beieinander gelegt haben, verstehe ich immer noch nicht…

Aber mal von Anfang an (es folgt ein eher persönlicher Konferenz-Rückblick, für fachliche Inhalte sei auf die Proceedings und Websites verwiesen :)):

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Einladung zur Umfrage – Werbung in eigener Sache

Auf diversen Social Media-Kanälen habe ich bereits auf meine Umfrage hingewiesen – und dank toller Freunde wurde der Link schon zahlreich geteilt. Was fehlt noch? Ein Blogbeitrag 🙂 Nun, hier ist er:

Mit meiner Promotion zur „nachhaltigen Software“ bin ich an einem Punkt angekommen, an dem mich die Meinung der Nutzerinnen und Nutzer interessiert*. Denn: Wie soll ein Bewusstsein für das Thema geschaffen werden, wenn die Zielgruppe nicht in die Aktivitäten einbezogen wird? Daher: Herzliche Einladung zu meiner Umfrage zu „Umweltwirkungen von Software & deren Kennzeichnung„.
(Dauert ca. 10 Minuten, ist noch bis 30. September online)

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Erst lernen, dann ausprobieren

Während der Informatica Feminale an der Uni Bremen besuchte ich in der einen Woche einen Kurs zu „Moderieren – ohne Frosch im Hals“, in der nächsten Woche probierte ich die Methoden und Inhalte, die ich dort lernen konnte, selbst aus. Denn nicht nur der Weltjugendtag feierte dieses Jahr für mich sein „5-Jähriges“: bereits zum 5. Mal war der Kurs „Computer & Nachhaltigkeit“ Teil der Bremer Sommeruni für MINT-Frauen.

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Wenn keine Moderationskarten zur Hand sind, müssen kreative Lösungen her.

 

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