Aktiv gegen Langeweile!

Trotz Wohnort-Wechsel engagiere ich mich noch immer sehr gerne ­čÖé Das wird sich wohl auch nicht so schnell ├Ąndert, vor allem dadurch, dass ich durch mein Stipendium auch den Luxus habe mir dieses Engagement tats├Ąchlich leisten zu k├Ânnen.

Nun, als ich umgezogen bin hatte ich mir vorgenommen, dass ich (a) ein Engagement au├čerhalb der Uni finden wollte und (b) mich auch an der Uni, bspw. in der Gremienarbeit, einbringen m├Âchte. Was ist daraus geworden? Umsetzung erfolgreich!

Momentan verbringe ich meine Freizeit unter anderem mit:

  • Kulturgarten L├╝neburg
  • amikeco-Willkommensinitiative e.V.
  • Fachgruppenvertretung Promotion
  • Lokale Initiative der B├Âll-Stiftung L├╝neburg

… und weitere spannende Projekte und Initiativen warten. Die Auswahl ist gro├č, die M├Âglichkeit „Nein-Sagen“ zu lernen damit auch. Wenn angebracht, bringe ich mich ein. Wenn es zu viel wird, lerne ich, dass alles eben selten geht.

CampUs – meine Zeit am UCB

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Kids am Campus

Mit dem Ziel, Kinderbetreuung und -bildung┬á am Umwelt-Campus im Sinne der UN-Dekade ÔÇ×Bildung f├╝r eine nachhaltige EntwicklungÔÇť Wirklichkeit werden zu lassen, bildete sich im Januar 2008 der Verein „Kids am Campus e.V.„. Seit 2009 bin ich Vorsetzende des Vereins, der sich um Kinderbetreuung v.a. w├Ąhrend Veranstaltungen am Campus und in den Schulferien k├╝mmert. Daneben z├Ąhlt insbesondere die Organisation und Durchf├╝hrung des traditionellen Weihnachtsmarktes zu den Vereinsaktivit├Ąten.

Umwelt-Filmfestival

Unter dem Motto „UFF – Halt die Klappe!“ fand am 10.10.2010 das erste Umwelt-Filmfestival am Umwelt-Campus statt. Sch├╝ler, Studierende und alle Interessierten waren aufgerufen die Thema „Umwelt“ und „Nachhaltigkeit“ in kurzen Videoclips darzustellen. Das Festival wurde ├╝ber mehrere Semester im Rahmen von studentischen Projekten organisiert. Gemeinsam mit Kommilitonen ├╝bernahm ich die studentische Projektleitung, die mit einer sehr erfolgreiche Veranstaltung im Herbst 2010 belohnt wurde. Leider findet das Projekt inzwischen nicht mehr statt und die zugeh├Ârige Website wurde eingestellt. Impressionen sind aber noch immer im YouTube-Kanal und in Projektbeschreibungen auf der UCB-Website zu finden.

Darf ich vorstellen?! Das ist mein Campus!

Nach pers├Ânlichen Erfahrungen als Schnupperstudentin am Umwelt-Campus war f├╝r mich mit Beginn meines eigenen Studiums klar, dass es mir selbst ebenso Freude bereiten w├╝rde Sch├╝lerInnen den Campus n├Ąher zu bringen. So konnte ich mehrfach „Schnuppies“ betreuen, die i.d.R. eine Woche zu Gast am UCB waren. Campusf├╝hrung und Fragen zum Studium beantworten macht jedes Mal aufs Neue Spa├č! Das hab ich auch gern f├╝r Sch├╝lerInnen, die nur einen Tag am Campus waren, gemacht. Hierzu gab es das Konzept exploreCAMPUS, das ich als sogenannter Native ├Âfter begleitet habe. Besonders toll waren und bleiben f├╝r mich „meine“ FlyingDays!! Insgesamt drei Jahre war ich an der Organisation dieser Einf├╝hrungsveranstaltung f├╝r neue Studies beteiligt, d.h. Tutoren bei ihren Workshops unterst├╝tzen und alles, was so anf├Ąllt koordinieren, organisieren, managen – super! Und immer wieder ein neues Erlebnis ­čÖé So kam es dann auch dazu, dass ich gemeinsam mit einem Kommilitonen eine Einf├╝hrung f├╝r Masterstudierende (die nicht an den FlyingDays teilnahmen) organisierte. Daraus entstanden ist eine „MasterCommunity“, eine Plattform zum Austausch zwischen neuen und alten Masterstudies – bezogen auf Studium und Freizeit.

Gremienarbeit

Die Mitarbeit in Hochschulgremien habe ich in meinem zweiten Semester begonnen. So kann ich auf zwei Jahre als studentisches Mitglied im Fachbereichsrat UP/UT zur├╝ckblicken, wodurch ich einen interessanten Einblick in die Hochschulverwaltung erhalten konnte. W├Ąhrend dieser Zeit war ich im Ausschuss „Studium und Lehre“ und im „Gemeinsamen Ausschuss“ vertreten. Zudem war ich ein Jahr im Senatsausschuss und w├Ąhrend meines Masterstudiums im entsprechenden Zulassungsausschuss f├╝r Medieninformatik aktiv. Interessant war auch die Zeit als Mitglied im Studierendenparlament, besondere Freude hatte ich im Referat der ├ľffentlichkeitsarbeit beim AStA ­čÖé Kann schon sein, dass sich solche Gremienarbeit auf einem Lebenslauf „gut macht“, wichtiger f├╝r mich war (und ist), dass sich etwas bewegt: im Fachbereichsrat die Stimme der Studierenden bei wichtigen Fragen einbringen und allgemein – besonders zur Wahlzeit – andere Studierende ├╝ber Gremien informieren. Es ist immer toll andere motivieren zu k├Ânnen sich (ebenfalls) zu engagieren.

Studentische Aktivit├Ąten & Co

Und dann waren da noch diverse andere Aktivit├Ąten, die mein Campusleben zu dem gemacht haben, was f├╝r mich als eine besondere Zeit in Erinnerung bleibt:
Theater mit den KulturBananen: Proben organisieren, Texte fl├╝stern und (wenn auch selten) ab und an selbst auf der B├╝hne stehen
  • Die TeeStube – ein Ort, wo du unter Freunden bist, wo du Stress und ├ärger schnell vergisst!
  • pepperMINT: MINT-Mentorin, denn Frauen sind zu schwach (vertreten)
  • Blogger f├╝r den Umwelt-Campus und dann die gesamte Hochschule Trier
  • … und und und

Abseits des UCB

Meine jahrelange sportliche Aktivit├Ąt und Vereinsarbeit im TV Urbar habe ich aufgrund der Entfernung zum Studienort aufgegeben. Aktiv geblieben bin ich in der Jugendarbeit und ├╝bernahm bspw. zu internationalen Jugendfahrten die Verantwortung f├╝r eine Gruppenbetreuung. Zudem unterst├╝tze ich die Pfarreiengemeinschaft gerne „von extern“ im Rahmen der Pressearbeit. Au├čerdem engagiere ich mich f├╝r das „Projekt Pilgerheiligtum“ der Sch├Ânstatt Bewegung. So konnte ich bereits mehrere Printprodukte gestalten sowie ein Logo, mit passend designten Materialen f├╝r ein anstehendes gro├čes Event gestalten.

Nachdem ich die M├Âglichkeiten und Zeit am Umwelt-Campus (wie eine Freundin so passend sagte) weitestgehend ausgereizt habe, steht f├╝r mich jetzt in L├╝neburg ein Neuanfang an. Ich freue mich drauf, bin schon sehr gespannt und optimistisch, dass sich Optionen finden aktiv zu sein und bleiben!